Review: MUSYNX

Wie üblich, Spiel ist selbst gekauft und damit besteht keine Verbindung zum Entwickler an sich.

MUSYNX gibt es auf PC und auf Android/iOS-Geräten. Endeckt habe ich es zuerst tatsächlich auf meinem Smartphone, auf der Suche nach irgendwas zumindest halbwegs Rhythmusartigem, was einem nicht gleich mit Werbung und IAP versucht, das Bankkonto zu leeren.

Zu meiner Freude habe ich MUSYNX vor einiger Zeit dann auch auf Steam entdeckt, obwohl es dort aufgrund meiner Filter-Einstellungen versteckt wurde*. Gesehen, gekauft, und nun ja – es ist ein sehr fordernder, aber angenehmer Zeitvertreib für einige Runden zwischendurch. Das Basisspiel kommt, wie in der Mobilen Version auch, mit einer Ansehnlichen Anzahl an Soundtracks aller Couleur, hauptsächlich aus dem Asiatischen Raum, für alles Weitere wird ein DLC fällig. „Forever Friends“ schaltet zu diesem Zeitpunkt knapp 100 weitere Lieder frei und schlägt mit sauberen 22€ zu Buche.

Das Spielprinzip ist simpel, auf einer 3D Oberfläche (optional kann man auch einen Klassischen Modus wählen), fliegen dem Spieler auf vier oder sechs Bahnen (4k oder 6k Mode, das K steht hier für KEYS) Noten entgegen, die man mit den passenden Tasten rechtzeitig drücken muss. Im 4k-Modus sind das DF-JK von links nach rechts, im weitaus komplexeren 6K-Modus verbreitert sich das Spektrum auf SDF-JKL. Die Tasten sind dabei angenehm zu erreichen und die Hände blockieren sich nicht gegenseitig.

Für ein Indie-Spiel ist MUSYNX sehr gelungen und macht Lust auf mehr, der Hohe DLC-Preis ist aber für viele ein Turn-Off, und leider kann man, sofern man auf Mobile diesen schon gekauft hat, ihn nicht auf den PC übertragen. Ein Custom-Song-Modus fehlt auch, so dass am Ende ein gutes Rhythmusspiel mit einigen Lücken bei herauskommt.

Kaufen kann man das Hauptspiel, wie üblich auf Steam:

Fazit

MUSYNX macht kurzfristig viel Spaß und ist zwischendrin immer wieder mal für eine Runde zu gebrauchen. Es hat aber massive Baustellen in bestimmten Gegenden – und ein hoffnungslos Überteuertes DLC.

*Auf Steam habe ich wegen der massiven Flut an „Anime-Tiddie“-Games den Tag Anime geblockt, eben so wie einige andere.

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