2nd Me – Mehr wagen

Langzeitleser wissen, Ich bin…. „anders“. Spätestens seit Untervögeltes Deutschland wissen einige von meinem kleinen „Problem“, welches mich schon eine Lange Zeit begleitet. Ich hab es oft versteckt, oft unterdrückt, weil ich anderen nicht mit meiner „Abnormität“ auf den Keks gehen will. Das ist auch ein Teil von mir, das Verlangen, unsichtbar und nicht invasiv zu wirken. Aber ich habe Fortschritte gemacht, und die sind zu wichtig, um sie zu Ignorieren.

Angespornt von den besten Freund(inn)en, die man sich wünschen kann, hab ich diesen Monat einen Riesenbatzen meiner Wunschliste abgearbeitet. Wir haben so viel gesprochen, Pläne getauscht und einfach mal Feedback erfragt. Und dann einfach mal drauflosbestellt.

2020 habe ich mir auch vorgenommen, mehr auf meinen Mentalen Zustand zu achten, auf Ich-Zeit, wo ich ich sein kann und nicht unbedingt auf Abruf für jeden da bin, sofort und ohne Frage. Es ist immer eine Herausforderung für mich, keine Frage, auch Katja zu sein. Aber so gut wie heute Abend, wo ich einfach mal en femme mit Menschen im Voice saß und loslassen konnte, so gut war ich noch nie Tiefenentspannt. Eine Ruhe strahlte aus, die ich sonst noch nie kannte. Vielleicht is‘ ab und zu loslassen ja gar nicht schlecht.

Einfach mal blöde Gesichter ziehen, hin- und herschicken. Fallen lassen und machen. Wer weiß, was dieses Jahr noch bringt? Ich jedenfalls nicht, aber ich bin gewappnet um mit beiden Ichs dieser neuen Dekade die Stirn zu bieten.

Und zum Schluss – Denen, den mein Ich nicht passt: STRG+W. Hilft sehr schnell.

  • Dex / Katja

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